MediClin Fachklinik Zwieselberg
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Das Personal der MediClin Fachklinik Zwieselberg hat sich eine spezifische Erfahrung und Kompetenz in der Arbeit mit Männern in der zweiten Lebenshälfte und mit Sicherheitskräften erarbeitet. Seit 20 Jahren behandelt die Klinik speziell Mitarbeiter mit Sicherheitsaufgaben – in enger Kooperation mit ihren Organisationen. Auch Lehrer, Ärzte, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und ähnliche Berufsgruppen finden bei uns im Haus ein geeignetes Umfeld und passende Therapiemaßnahmen.

Führungskräfte und Berufsgruppen im sozialen Bereich und im öffentlichen Dienst

Führungskräfte, Lehrer, Ärzte und Mitarbeiter in sozialen Bereichen tragen oft hohe Verantwortung und müssen vielfältigen Interessen gerecht werden. Für sie besteht eine besondere Gefahr, sich zu erschöpfen, zu überfordern, auszubrennen und psychische und psychosomatische Symptome zu entwickeln.

Steigende Anforderungen, Konkurrenz und hochgesteckte persönliche Ziele führen zu immer höherer körperlicher und geistiger Belastung. Führungskräfte fühlen sich mit dem steigenden Leistungsdruck, der Komplexität ihrer Aufgaben und der hohen Entscheidungsverantwortung alleine. Für viele ist es nur schwer möglich, sich selbst Grenzen einzugestehen, Vorboten eines Burnouts wahrzunehmen und sich eine Auszeit für die Neuorientierung einzuräumen.

Streben Leistungsanspruch und Leistungsvermögen auseinander, fühlen sich viele Menschen zu noch mehr Leistung angetrieben. Diese Diskrepanz bedeutet eine extreme psychische Belastung, die an den emotionalen Reserven zehrt. Der Verschleiß nimmt zu. Wenn zudem bewährte Regenerationsquellen versiegen, kommt es zum Burnout. Folge sind häufig depressive Erschöpfungszustände, denen die Betroffenen mit Missbrauch von Alkohol und/oder Medikamenten (z. B. im Rahmen einer Selbstmedikation) begegnen.

Berufe mit Sicherheitsaufgaben

Mitarbeiter mit Sicherheitsaufgaben wie Polizisten oder Soldaten sind oft selbst krisenhaften Situationen und extremen Erfahrungen ausgesetzt. Sie laufen dabei Gefahr, sich zu überfordern. Vielleicht entwickelt sich unter den chronischen Bedingungen von Konflikt und Stress das Verlangen, beruhigend wirkende Substanzen einzusetzen, um sich wenigstens kurzzeitig zu entlasten. In der zunächst positiv wahrgenommenen Wirkung des Alkohols und der Medikamente liegt jedoch die Gefahr, angesichts des allgegenwärtigen Stress in Missbrauch oder gar Abhängigkeit zu rutschen.

Männer in der zweiten Lebenshälfte: Renter, Pensionäre und andere nicht mehr Erwerbstätige

In der zweiten Lebenshälfte müssen oft einschneidende Veränderungen bewältigt werden. Mit dem Ruhestand verlieren viele Männer einen großen Teil ihrer sozialen Kontakte und der beruflichen Anerkennung. Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein können dadurch erschüttert werden. Gleichzeitig stehen diese Männer häufig vor der Aufgabe, ihre Lebensziele neu zu bestimmen. Am schwierigsten zu meistern sind Vereinsamung und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.

Die Erfahrungen zeigen, dass gerade ältere Menschen durch einen stationären Aufenthalt sehr gute Therapieergebnisse und dauerhafte Therapieerfolge erreichen. Sie sind meist hochmotiviert und erhalten oft Unterstützung durch die Kinder und Enkel. Sie sind gelassener und weniger impulsiv, und nicht zuletzt verfügen sie über die große Erfahrung ihres Lebens, die zentral für die Rückbesinnung und Neuorientierung genutzt werden kann! Sie verfügen über Ressourcen, die wieder zu entdecken, zu fördern und zu entwickeln sind.

Auch diese Patienten nehmen am allgemeinen Therapieangebot teil. Darüber hinaus gibt es für sie spezielle Angebote im Bereich Sport sowie eine indikative Gruppe für die spezifischen Fragen in diesem Alter.

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