Aufenthalt


- Aufnahmebedingungen
- Besichtigung und Vorgespräch
- Entgiftung
- Das Leben im Haus
- Freizeit
- Ausgangszeiten
- Kontakt und Anreise

Aufnahmebedingungen

Einweisende Stellen können psychosoziale Beratungsstellen, Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Krankenkassen oder medizinische bzw. soziale Dienste in Betrieben und Verwaltungen sein. Wenn Sie die Möglichkeit haben, vor der Aufnahme in die Klinik eine Motivations- oder Informationsphase in einer Beratungsstelle oder einer Selbsthilfegruppe in Anspruch zu nehmen, ist dies förderlich für den Einstieg in den Therapieprozess. Wir bieten im Haus aber auch eine Motivationsgruppe an.

Vor der Aufnahme ist die Klärung der Kostenzusage Ihres Leistungsträgers erforderlich. Leistungsträger können sein: die Deutsche Rentenversicherung, ein vergleichbarer Sozialversicherungsträger (bei Beamten die Beihilfe) oder die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Bei der Klärung der jeweiligen Zuständigkeit können die Leistungsträger, Suchtberatungsstellen oder Reha-Berater helfen.

Die Fachklinik Zwieselberg berät Sie ebenfalls gern.

Wünschenswert ist schließlich, dass uns die vorliegenden Befunde ihrer Ärzte sowie, falls vorhanden, der Sozialbericht zur Verfügung gestellt werden.

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Besichtigung und Vorgespräch

Sie sind herzlich willkommen, wenn sie unser Haus kennenlernen möchten. Wir bitten Sie dazu, Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer: 07441-2205. Es ist auch möglich, mit dem leitenden Psychotherapeuten oder unserem Arzt ein klärendes Vorgespräch zu vereinbaren.

Eine günstige und gemütliche Pension in unmittelbarer Nähe der Klinik ist das Haus Waldesruh. Tel. 07441-2927. Hier finden Sie nähere Informationen: Haus Waldesruh, Frau Wälde

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Entgiftung

Der Reha-Maßnahme sollte eine Entgiftung vorausgehen. Diese kann in einem Krankenhaus in der Nähe Ihres Wohnorts durchgeführt werden. Die Fachklinik Zwieselberg ist jedoch auch in der Lage, vor Ort in einer kooperierenden Klinik diese Entgiftung durchführen zu lassen. Dies können wir im Vorfeld mit Ihnen abstimmen.

Die Klinik, mit der wir kooperieren, ist ein kleines Krankenhaus in einer schönen Umgebung. Nach einer Erstuntersuchung durch den Arzt unseres Hauses werden Sie von uns dort hingebracht, nach Abschluss der Behandlung abgeholt und in unserem Haus aufgenommen.

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Das Leben im Haus

Den Vorteil unseres Hauses mit 38 Betten sehen wir in der Möglichkeit, wirklich miteinander zu leben und in Beziehung zu sein. Gerade im Zusammenleben kann der Mensch viel über sich lernen. Alles ist Beziehung. In den zwischenmenschlichen Beziehungen finden wir emotionale Nahrung, Bestätigung und Verständnis. Sie sind mitunter auch die Quelle von Unsicherheit und Konflikten. Doch auch dann ist es wichtig, in Beziehung zu bleiben und die Mittel und Wege zu finden, wie man die Probleme lösen kann. Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, ist für ein zufriedenes Lebensgefühl und inneres Gleichgewicht sehr wichtig.

Das gemeinsame Leben im Haus ist ein ganz wichtiges therapeutisches Feld. Das Erfahren von anderen Lebensgeschichten im Gespräch ermöglicht die Erkenntnis, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin, relativiert das eigene Leid und die eigenen Scham- und Schuldgefühle.

Wenn Sie bei uns im Hause angekommen sind, empfängt Sie Ihr Pate – ein Patient, der schon länger hier ist – um Ihnen das Haus und das Gelände zu zeigen.

Nach der Anmeldung in der Verwaltung schließt sich ein Gespräch mit Ihrem Bezugstherapeuten an. Danach werden Sie von unserem Arzt zu einem ersten Gespräch in Empfang genommen. Ihr Bezugstherapeut begleitet Sie während Ihres ganzen Aufenthalts und Sie bleiben in einer festen Bezugsgruppe.

Darüber hinaus gibt es die »indikativen Gruppen«, Gruppen, an denen Sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse und Ihrer körperlichen und psychischen Situation teilnehmen. Die Empfehlungen für die indikativen Gruppen werden vom Arzt oder vom Bezugstherapeuten ausgesprochen.

Ein wichtiges Gremium ist die wöchentlich stattfindende Hausversammlung.

Die Gruppensprecher der einzelnen Bezugsgruppen stellen ihre Erfahrungen der vergangenen Woche für alle vor. Hier nehmen das therapeutische Team und alle Patienten teil. Es ist auch das Forum für allgemeine das Haus betreffende Angelegenheiten. Die Leitung der Hausversammlung obliegt dem Patientensprecher, der von den Patienten gewählt wird.

In der wöchentlichen Patientengruppe treffen sich die Patienten unter sich, die Leitung übernimmt der Patientensprecher.

Jeder Patient kann einmal pro Woche ein Einzelgespräch mit seinem/r Bezugstherapeut/in in Anspruch nehmen. Wir empfehlen es sehr, dieses Angebot zu nutzen, um den eigenen Entwicklungsprozess zu fördern.

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Freizeit

Neben dem Therapieangebot besteht genügend Freiraum zur eigenen Freizeitgestaltung. Die Sport- und Kreativräume können auch außerhalb der Therapiezeiten genutzt werden. Die Gestaltung der Freizeit liegt in der Verantwortung der Patienten. Das Therapeutenteam unterstützt ein aktives Freizeitverhalten.

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Ausgangszeiten

Die ersten 14 Tage sind Eingewöhnungszeit, in der sich die Patienten in der Umgebung des Hauses bewegen können.

Nach der Eingewöhnungsphase besteht dann donnerstagsnachmittags und am Wochenende die Möglichkeit für selbstbestimmte Freizeitgestaltung mit freiem Ausgang.

Bei der Rückkehr vom Ausgang wird eine Alkoholkontrolle vorgenommen.

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Kontakt und Anreise

Fachklinik Zwieselberg

Zwieselberg 9

72250 Freudenstadt

Telefon 07441 – 2205

Telefax 07441 – 85586

eMail : info(at)fachklinik-zwieselberg.de

Mit dem Zug:

Mit der Deutschen Bahn über Karlsruhe-Rastatt oder Stuttgart nach Freudenstadt-Hauptbahnhof. Wenn Sie uns Ihre Ankunftszeit mitteilen, können wir Sie von dort abholen.

Mit dem Auto:

Über die A5 bis Rastatt oder die A 81 bis Horb und von dort nach Freudenstadt. Dort halten Sie sich Richtung Straßburg. Kurz vor dem Ortsende von Freudenstadt fahren Sie links ab in Richtung Zwieselberg. Zwieselberg erreicht man auf der Strecke nach Bad Rippoldsau und Wolfach, circa 7 km von Freudenstadt entfernt. Die Klinik liegt in der Ortsmitte links von der Hauptstraße.